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Bezahlen in Kroatien: Euro, Karte oder Bargeld?

Bezahlen in Kroatien: Euro, Karte oder Bargeld?

11. September 2019

Gute Nachrichten für deinen Urlaub: Seit dem 1. Januar 2023 ist der Euro die offizielle Währung Kroatiens. Du musst kein Geld mehr wechseln, keine Kurse vergleichen und kein Restgeld in einer fremden Währung mit nach Hause nehmen. Ein paar Dinge rund ums Bezahlen sind trotzdem gut zu wissen, damit du deinen Urlaub im Ferienhaus in Kroatien von Anfang an entspannt genießen kannst.

Kroatien zahlt in Euro

Kroatien ist seit 2013 EU-Mitglied und gehört seit dem 1. Januar 2023 zur Eurozone. Die frühere Landeswährung Kuna wurde vollständig abgelöst. Alle Preise in Geschäften, Restaurants und an Tankstellen sind in Euro ausgezeichnet, und auch die Geldautomaten geben Euro aus. Wenn du aus Deutschland oder Österreich anreist, bezahlst du in Kroatien also genauso wie zu Hause.

Karte oder Bargeld?

Kredit- und Debitkarten werden in Kroatien fast überall akzeptiert: in Supermärkten, an Tankstellen, in Restaurants und bei den meisten Ausflugszielen. In kleinen Konobas, an Marktständen, in Strandbars und an manchen Parkautomaten ist Bargeld aber nach wie vor praktisch. Unser Tipp: Nimm etwas Bargeld in kleinen Scheinen mit, dann bist du auch auf dem Wochenmarkt oder beim Eisverkäufer am Strand flexibel.

Maut, Fähren und Parken

Die kroatischen Autobahnen sind mautpflichtig. An den Mautstationen kannst du bar oder mit Karte zahlen, alles in Euro. Mehr zur Anreise mit dem Auto liest du in unserem Beitrag zur Autobahn in Kroatien. Auch Fährtickets, etwa für die Überfahrt auf die Inseln, bekommst du online oder am Schalter mit Karte. Fürs Parken in den Altstädten gilt: Automaten nehmen meist Münzen und zunehmend auch Karten.

Geld abheben: So vermeidest du unnötige Gebühren

Geldautomaten findest du in jedem Urlaubsort. Achte darauf, ob der Automat zu einer Bank gehört: Automaten unabhängiger Betreiber stehen oft an Touristen-Hotspots und verlangen deutlich höhere Gebühren. Die Automaten der kroatischen Banken sind in der Regel die günstigere Wahl. Falls dein Konto nicht in Euro geführt wird, zum Beispiel bei Reisenden aus der Schweiz: Lass am Automaten und an der Kasse immer in Euro abrechnen, nicht in deiner Heimatwährung. Die angebotene Sofortumrechnung klingt bequem, hat aber fast immer einen schlechteren Kurs.

Trinkgeld in Kroatien

Trinkgeld ist in Kroatien keine Pflicht, aber eine geschätzte Geste. Im Café rundest du einfach auf, im Restaurant sind bei gutem Service etwa 10 Prozent üblich. Am besten gibst du das Trinkgeld bar, auch wenn du mit Karte zahlst, denn so kommt es sicher beim Personal an. Wo sich das Trinkgeld besonders lohnt, verrät dir unser Beitrag über die besten Restaurants Kroatiens.

Als man noch mit Kuna zahlte

Ein kleines Stück Geschichte zum Schluss: Kuna bedeutet auf Deutsch „Marder“. Im Mittelalter wurde im Gebiet des heutigen Kroatiens mit wertvollen Marderfellen bezahlt, und der Name blieb. Von 1994 bis Ende 2022 war der Kuna die offizielle Währung des Landes. Falls du von einer früheren Reise noch Kuna-Banknoten übrig hast: Die kroatische Nationalbank tauscht Scheine weiterhin kostenlos in Euro um.

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